Heute Vormittag, der Herbst hatte weitere Grüße geschickt bei zuerst 14° wehte es ordentlich und es gab einzelne stürmische Böen. Da hatte ich überlegt was ich heute Vormittag machen wollte. Entweder laufen oder radeln. Im Wetterbericht hieß es das es Schauer geben sollte mit 65% Regenwahrscheinlichkeit. Da habe ich gedacht, heute ist Mittwoch und Mittwoch ist Lauftag. Laufen wäre die bessere Alternative, da Regenschauer beim Radfahren nicht so angenehm sind.
Also bin ich dann in die Laufschuhe geschlüpft und los ging es. Vom Regen in der letzten Zeit waren die Wege schon weicher. Ich wollte meine übliche Strecke in Richtung Kupferteich laufen. Nur das ging nicht. Kurz vorm Kupferteich war der Weg gesperrt. Die Feuerwehr war am Sägen bei den Bäumen. Wo genau konnte ich nicht erkennen. Offensichtlich drohte da wohl ein großer Zweig abzubrechen oder sogar ein Baum umzukippen. Die Sturmböen gestern hatten scheinbar ganze Wirkung gezeigt. Daher musste ich umdrehen und dann einen anderen Weg in Richtung Kupferteich laufen.
Nun war ich schon auf einen anderen Weg und plötzlich hatte ich auf meine übliche Laufstrecke keine Lust. Daher ging es heute nicht in Richtung Wandsbek bis Hinschenfelde sondern in Richtung Rahlstedt. Auch da hatte ich dann die Strecke wieder geändert. Ich hatte keine Lust der altbekannten Runde zu folgen und war dann in Rahlstedt auch aus dieser Runde “ausgebrochen” obwohl dort kein Weg gesperrt war. Da war ich dann einfach weiter gelaufen.
Ich lief und lief, in eine Gegend in der ich vorher höchstens mit dem Rad unterwegs war aber noch nie gelaufen war. Es ging durch schöne Nebenstraßen und dann wieder ins Grüne, praktisch die “Wildnis” von Rahlstedt. Leider hatte ich wegen dem Regenrisiko keine Kamera mit, denn sonst hätte ich einige Bilder gemacht. Schließlich wurde es heute zu einem richtigen Entdeckungslauf. Es ging immer weiter und weiter.
Schließlich war ich an der Straße Höltigbaum entlang gelaufen, eine breite Hauptstraße, auf deren anderer Seite es in das Naturschutzgebiet Höltigbaum ging. Dann ging es weiter durch Nebenstraßen in Richtung Oldenfelde und schließlich zurück in Richtung Farmsen. Nur richtig zurück ging es immer noch nicht.
Weil ich immer noch keine Lust auf den Rückweg hatte, bin ich schließlich die Runde um den Condor-Sportplatz gleich zweimal gelaufen und auch das genügte nicht. Anschließend gab es für mich dann noch eine Premiere. Es ging zum ersten mal auf den Sportplatz, auf die rote Bahn und da war ich dann noch mehrere Runden gelaufen. Das letzte mal auf so einer roten Bahn war ich bei den grausamen Bundesjugendspielen in der Schule gelaufen.
Ich hatte zuletzt nicht mehr auf die Anzeige vom Forerunner geschaut. Aber auf der roten Bahn dann doch. Irgendwann zeigte der Forerunner 18,6 km an – 18,6 Kilometer. Nun der Sportplatz liegt bei mir nicht vor der Haustür, bis nach Hause sind es noch über einen Kilometer und so ging es dann wirklich auf den Rückweg. Den Sportplatz hatte ich fast für mich alleine. Es war außer mir nur noch einer dort, der Sprintübungen machte.
Es ging auf dem Rückweg und ich machte schon wieder einen Umweg, war einfach nicht den sonst üblichen Weg gelaufen sondern erst bei der ein Stück dahinter liegenden Straße abgebogen. Das dürften nochmal mindestens 100 Meter mehr sein als der andere Weg. Dann ging es aber auf dem direkten Weg nach Hause.
Es hat heute Vormittag nicht geregnet, die Schauer blieben aus und das Thermometer schaffte es noch auf 18° zu klettern. Ich hätte also auch mit dem Rad unterwegs sein können, dann hätte es diesen Lauf, der letztendlich ein Test für mich war, nicht gegeben. Ob es ein einmaliger Test für mich war das entscheidet sich in den nächsten Tagen. Habe ich nun wieder mal für einige Zeit bleibende Beinschmerzen, dann war es nur ein einmaliger Test. Ich hoffe das die Strafe für den Lauf heute Vormittag möglichst ausbleibt. Auf den letzten Kilometern wurden die Beine schwer und einige Schmerzen in den Beinen hatte ich hinterher schon, die haben aber schon nachgelassen. So einen Lauf bin ich schließlich nicht gewohnt das musste ich schon merken.
Als ich dann zu Hause war folgte nach dem Anhalten der Uhr, der Blick auf die Anzeige vom Forerunner – 20,05 km!
Das alles nur, weil der Weg am Anfang gesperrt war und ich daher eine andere Strecke laufen musste. Es wurde mein mit Abstand längster Lauf.
Zum Urlaubsabschluss noch mal ein Höhepunkt, denn dies ist meine letzte Urlaubswoche und ich vermute das ich vor nächster Woche nicht mehr zum laufen kommen werde. Morgen wird ein ruhiger Tag sein, es soll Dauerregen geben und auch Schwimmen ist morgen als Alternative nicht möglich.
Hier nun die Kilometerzeiten:
| Kilometer |
Kilometerzeit (Pace) |
Bemerkungen |
| 1 |
5:58 |
Mal wieder mein schneller Start |
| 2 |
6:20 |
|
| 3 |
6:21 |
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| 4 |
6:14 |
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| 5 |
6:03 |
|
| 6 |
6:21 |
|
| 7 |
6:14 |
|
| 8 |
6:15 |
Durch die “Rahlstedter Wildnis” |
| 9 |
6:19 |
|
| 10 |
6:25 |
|
| 11 |
6:16 |
|
| 12 |
6:24 |
|
| 13 |
6:20 |
|
| 14 |
6:43 |
|
| 15 |
6:39 |
Runde außen um die Sportplätze |
| 16 |
6:19 |
Auf der roten Bahn |
| 17 |
6:16 |
Auf der roten Bahn |
| 18 |
6:32 |
Bahn und dann Beginn Heimweg |
| 19 |
6:29 |
Heimweg |
| 20 |
6:36 |
|
Urlaubsabschlusslauf: 20,05 km in 2:07:36 – Pace: 6,22 – Ø: 9,43 km/h – 49 Höhenmeter
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