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04 Okt 2009

Abschied von den Blättern

Geschrieben von Bernd um 9:00 Uhr

Nun ist er da der Herbst die Bäume werden bunt und schließlich nehmen die Blätter Abschied von den Bäumen.

All der Freuden keine mehr,
Was noch zu erwarten?
Liederarm und blumenleer
Feld und Wald und Garten.

Müde, was erwachte kaum,
Sturm und Regenwetter,
Und herab von Strauch und Baum
Flattern schon die Blätter.

Kommen, – blühen – und verblüh’n,
Kurzes Erdenwallen!
Aber auch kein neues Grün,
Eh’ das Laub gefallen!

Herbstlied aus “Hochdeutsche lyrische Gedichte” von Johann Meyer

Jedes Blatt sieht dabei anders aus und hat seine eigene Farbe, denn jedes Blatt ist einmalig und auch wenn im Frühling neue Blätter die alten ersetzt haben, werden die anders sein als ihre Vorgänger. Somit ist jedes Blatt nicht nur ein Teil vom Baum sondern auch ein einzelnes Wesen für sich, eben weil ein jedes einmalig ist.

Kann es nicht sein, das auch ein Blatt auch wenn es eigentlich nur ein Organ des Baumes ist und einen eher einfachen Aufbau hat, ein Wesen ist welches vielleicht auch Träume hat? Tiere haben eine Seele warum sollten nicht auch Bäume und ihre Blätter eine Seele haben?

Zugegeben das ist ein sehr weit her geholter Gedanke. Aber mitunter beschäftige ich mich schon mal mit solchen Dingen. Auf den Gedanken war ich gekommen, nachdem ich in den Tiefen meiner Musiksammlung auf ein über 40 Jahre altes Lied von der Sängerin Alexandra gestoßen war, wo es genau darum ging. Das Lied “Der Traum vom Fliegen” handelt von einem Blatt an einem Baum, welches davon träumt mit dem Wind in die Welt zu fliegen, die es sich einfach schön, wenn nicht zu schön vorstellt. Im Herbst, beim Abschied der Blätter fliegt es dann wirklich jedoch nicht weit, so hatte es sich das Fliegen nicht erträumt.

Ich habe das Lied im Netz gefunden, wer will kann es sich verbunden mit einem schönen Video anhören. Der Text ist anspruchsvoll und keine leichte Kost. Im Radio wird so ein Lied höchstens auf Sendern gespielt die ein höherwertiges Musikprogramm haben mit Platz für Anspruchsvolles wie beispielsweise WDR 4, aber nie im Dudelfunk.

Ich möchte mit diesem Beitrag niemanden dem Spaß am Laufen oder Radeln auf vom Laub bedeckten Wegen nehmen. Aber vielleicht regt dieser Beitrag und das Lied ja auch ein wenig zum Nachdenken an. Es sollen nur ein paar Gedanken zum Herbst sein.

Herbst

Wenn ich an einem schönen Tag
Der Mittagsstunde habe acht
Und lehne unter meinem Baum
So mitten in der Trauben Pracht;

Wenn die Zeitlose übers Tal
Den amethystnen Teppich webt,
Auf dem der letzte Schmetterling
So schillernd wie der frühste bebt:

Dann denk’ ich wenig drüber nach,
Wie’s nun verkümmert Tag für Tag,
Und kann mit halbverschlossnem Blick
Vom Lenze träumen und von Glück.

Du mit dem frischgefallnen Schnee,
Du tust mir in den Augen weh!
Willst uns den Winter schon bereiten?
Von Schlucht zu Schlucht sieht man ihn gleiten,
Und bald, bald wälzt er sich herab
Von dir, o Säntis! ödes Grab!

Aus “Gedichte 1844″ von Annette von Droste-Hülshoff

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14 Jul 2009

Neulich in der Bahn

Geschrieben von Bernd um 11:30 Uhr

Gestern Morgen auf dem Weg zur Arbeit unterhielten sich in der Bahn zwei Schülerinnen über die bevorstehende Wahl des Schulsprechers. Da ging es um das Verfahren unter anderem wie die Bewerber sich vorzustellen haben. Auch ging es um das Thema Klassensprecher.

Mich erinnerte das an meine Schulzeit. Da gab es auch eine Wahl des Schulsprechers und jedes Jahr auch eine des Klassensprechers. Die Wahl des Klassensprechers, so hatte ich es erlebt war auch ein Instrument um einen nicht gemochten Mitschüler zu mobben. Wie ich ja schon in meinem Artikel über das Thema Musik beim Laufen und dem Musikgeschmack geschrieben hatte, war ich in der Klasse ein Außenseiter und wurde gemobbt.

Auch in der Berufsausbildung war ich in der Berufsschule ein wenig außen vor, denn auch dort hatten sich innerhalb der Klasse Cliquen gebildet zu denen ich nicht gehörte. Als dann die Wahl des Klassensprechers anstand wollte man mir etwas auswischen, wohl auch weil ich denen zu ruhig war. Ich hatte mich nicht zur Wahl gestellt, folglich stand mein Name bei der Auszählung der Stimmen nicht an der Tafel. Aber dann stellte sich heraus das trotzdem auf mich die zweit meisten Stimmen entfielen. Das waren alles die Mit-Auszubildenden die Cliquen gebildet hatten. Da ich nicht die meisten Stimmen erhalten hatte, klappte es nicht mich damit zu ärgern. Ich hätte die Wahl nicht angenommen, da ich mich nicht aufgestellt hatte.

Das ist leider das Los des Aussenseiters, wer also nicht in die Cliquen passt der muss so manches ertragen.

An diese Geschichte musste ich mich leider erinnern als ich das gestern Morgen auf dem Weg zur Arbeit gehört hatte. Aber es wird längst nicht überall so sein.

Nun wird es hier noch mehrere Artikel geben, die nichts mit Radfahren, Laufen oder Schwimmen zu tun haben werden. Ganz einfach Artikel über Dinge die mich selber betreffen, Dinge über mich.

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08 Jul 2009

Musik, Musik, Musik

Geschrieben von Bernd um 16:32 Uhr

Wilhelm Busch soll mal gesagt haben “Musik wird oft als Lärm empfunden, weil sie mit Geräusch verbunden”. Beim Laufen und beim Radfahren habe ich keine Musik dabei, wenn Musik mit Geräusch verbunden ist so wie bei Busch, dann kann ich auch die Geräusche die man draußen so hören kann als Musik nehmen. Da wäre einmal das Zwitschern der Vögel, richtiges Zwitschern kein “Twittern” und beispielsweise an meiner Laufstrecke auch gelegentlich das Plätschern von Wasser.

Wenn man dann beim Laufen Musik dabei haben möchte, dann stellt sich die Frage welche Musik die richtige ist. Das ist immer wieder mal Thema in Foren die sich mit dem Laufen beschäftigen und auch in Blogs. Es soll dann Musik sein die beispielsweise antreibt wodurch das Laufen dann leichter ist und man lockerer oder schneller läuft. Jedoch soll es auch Musik sein die einem gefällt.

Ich mache hier jetzt keine Vorschläge welche Musik zum Laufen die Richtige wäre oder auch unabhängig vom Laufen, welche Musik einfach gut ist. Das wäre sehr schwierig denn der eine mag eine bestimmte Musikart der andere nicht. So wie Volki schon schreibt gibt es durch die vielen Musikrichtungen oder die Auswahl aus vielen Radiosendern mit unterschiedlicher Musikfarbe genügend Konfliktpotential.

Das Schlimmste für mich beim Thema Musikgeschmack ist aber ein scheinbar existierender Gruppenzwang. Da heißt es dann das man in einem bestimmten Alter nur eine bestimmte Musik hören soll. Volki schreibt beispielsweise:

Beim Radio konnte ich Jonas inzwischen überzeugen, dass WDR4 Omamusik spielt und so sind wir mit 2:1 in der Überzahl und können oft Einslive, zumindest aber WDR2 durchsetzen.

Das heißt es gibt da einen Sender der spielt nur “Omamusik”. Was ist Omamusik? Damit ist wohl gemeint das sich jemand verstecken oder schämen muss, wenn er solche Musik gerne hört und nicht im Rentenalter ist, denn unterhalb eines bestimmten Alters hat “Einslive” an zu sein. So ist jedenfalls mein Eindruck.

Der Streit ums richtige Radioprogramm, der kann richtig ausbrechen sollte man beispielsweise auf der Arbeit ein Radio haben mit mehreren Kollegen in einem Raum. Dann kann es ziemlich aggressiv zugehen. Ich habe das bereits erlebt das unbedingt ein bestimmter Privatsender dessen Programm nur aus ständiger Wiederholung der “besten Hits der 80er, 90er und von heute” bestand die nur immer wieder neu gemischt wurden ständig gehört werden musste. Jeden Tag dann dieses immer gleiche Gedudel. Wer da sich kritisch zu äußerte der erntete nur Aggressionen. Daher habe ich dazu dann auch nichts gesagt und das Gedudel einfach über mich ergehen lassen.

Mein persönlicher Musikgeschmack ist exotisch überhaupt nicht das was in meinem Alter (38 Jahre) als Musikgeschmack erwartet wird. Neben verschiedener klassischer Musik gehört dazu eben auch Musik die vielleicht als “Omamusik” bezeichnet wird, die ich höre obwohl ich keine 80 Jahre alt bin. Dazukommt das ich von Liedern die ich höre gerne auch den Text verstehen möchte. In der Schule habe ich damals meinen wirklichen Musikgeschmack geheimgehalten, da es sonst wahrscheinlich sehr schwere Konflikte gegeben hätte. Da habe ich dann einfach nicht auf die dröhnende Musik in den Pausen, damals noch vom Kassettenrekorder, reagiert dazu dann keinerlei Bemerkungen gemacht. Ich war in der Schule Aussenseiter schon weil ich vieles nicht mitgemacht hatte, was erwartet wurde (zum Beispiel Rauchen) andere Interessen hatte, nicht in Klamotten und Turnschuhen bestimmter Marken herumlief und größte Probleme mit dem für die Mitschüler wichtigsten Fach dem Sport hatte.

Also daher gibt es von mir keine Vorschläge welche Musik zum Laufen die richtige ist. Für mich geht Laufen grundsätzlich ohne Musik, einfach nur mit der Musik der Natur auch wenn das dann Musik für den Ur-Opa ist.

So das waren jetzt mal ungewohnt viele und deutliche Worte von mir. Ich hoffe ich habe jetzt niemanden hier verschreckt.

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25 Mai 2009

Geld auf der Straße

Geschrieben von Bernd um 9:30 Uhr

Margitta berichtet davon, dass sie bei ihren vielen Läufen aus Vorsicht auf den Boden schaut und dabei immer mal wieder Geld findet. Laufen kann somit auch ein finanziell sich lohnendes Hobby sein. :smile: Ich habe allerdings beim Laufen wie beim Radfahren noch kein Geld gefunden. Hier liegt scheinbar kein Geld auf der Straße oder auf den Wegen. Es kann auch sein, das bereits vor mir jemand anderes immer wieder das Geld findet.

Was hier so auf den Wegen liegt, was die Leute dort verlieren oder einfach fallen lassen, das sind Dinge für die es sich in der Regel nicht lohnt sich zu bücken und sie aufzuheben. Da kann man dann besser einfach drüber laufen und meistens auch bedenkenlos drauf treten oder mit dem Rad drüberfahren. Wertvolles war wie gesagt noch nicht dabei.

Aber was bisher nicht war kann ja noch kommen. :wink:

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22 Feb 2009

Baumfrevel

Geschrieben von Bernd um 9:00 Uhr

Marcus berichtet in seinem Blog, das in dem Naturschutzgebiet durch das seine Laufrunde führt wild und auf übelste Weise Bäume zerstört wurden. Man kann vermuten hinter dieser Zerstörungswut steckt die Absicht aus dem Naturschutzgebiet ein Gewerbegebiet machen zu können. Es heißt mal wieder Arbeitsplätze oder Naturschutz, statt Arbeitsplätze und Naturschutz. Ein nicht so schönes Sonntagsthema, leider.

Ich habe das Glück das auf meiner Laufstrecke nichts zerstört wird. Es sind Grünanlagen in der Stadt wo die Wege angelegt worden sind. Im Winter gibt es dort zwar auch Arbeiten an den Bäumen, jedoch wird da nicht wahllos gefällt. Der einzige Kahlschlag der gemacht wird ist direkt an den Wegen, aber das wächst dann wieder zu.
Die sinnlose Zerstörung jedenfalls macht mich traurig. Ich bin gerne in der Natur unterwegs, wem es interessiert der kann ja beispielsweise in der “Tag Wolke” auf das Wort “Waldtour” klicken. Daher berührt mich das sehr. Was haben die Leute davon wenn sie schöne Landschaften zerstören? Ich verstehe das jedenfalls nicht. :(

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18 Feb 2009

Genußlaufen

Geschrieben von Bernd um 16:06 Uhr

Im Blog von Anett habe ich einen Beitrag gelesen, der mich direkt angesprochen hat. Sie schreibt von einem schlechten Gewissen, welches sie bekommt wenn sie liest was und wieviel andere laufen und das sie sich deshalb aus einem Forum zurückgezogen hat und auch mit dem Kilometerspiel aufhalten will.

Nun ein schlechtes Gewissen bekomme ich davon nicht. Ich lese gerne, beispielsweise in Blogs, von den tollen Leistungen die andere erbringen, von Geschwindigkeiten die ich nie erreichen werde und wirklich stolzen Kilometerzahlen. Davon fühle ich mich nicht unter Druck gesetzt.

Andere mögen ihre 200-500 km pro Monat abreißen, ich mache das nicht. Ich überlasse es auch anderen locker so 35 km und längere Einheiten zu laufen, während ich bei meinen maximal 12 km pro Einheit bleibe. Meine Auffassung vom Laufen ist die von Anett, einfach “Laufen aus Spaß an der Freude” und nicht Laufen weil man es muss, nur um irgendwelche Vorgaben zu erreichen. Einfach Laufen ohne darüber nachzudenken wie schnell ich sein muss. Ich mache daher auch keinerlei Tempotraining und laufe da in einem Tempo über das vielleicht der eine oder andere lächeln wird, welches nach einer Tabelle von der Firma Garmin als (langsames) Joggen bezeichnet wird. Wenn also einer darüber lächelt habe ich nichts dagegen. :-)

Beim Kilometerspiel bin ich von vornherein nicht dabei, schon weil ich dafür zu wenig laufe. Das würde mich unter Druck setzen und ich lasse mich da nicht unter Druck setzen. Laufen darf kein Muss sein nur ein “ich will”.

Wenn es dann mal mit dem Laufen nicht klappt, sei es wegen Glätte oder im Sommer wegen Wärme, ist es für mich keine Katastrophe da ich ja nicht laufen muss.

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16 Jan 2009

Läuft das Risiko immer mit?

Geschrieben von Bernd um 12:00 Uhr


Nach dem spaßigen Lauf durch den Matsch, hatte ich geduscht und vom Abendbrot gestärkt das Fernsehprogramm durchgeblättert. Im ZDF lief “Aktenzeichen XY” und als letzten Fall kam die Vergewaltigung einer Joggerin dran. Ich habe schon öfters gelesen von Läuferinnen die vergewaltigt wurden. Aber auch als Mann kann man Opfer sein wenn man gerade zur falschen Zeit am falschen Ort läuft. Das Risiko ist immer dabei und wenn die Laufstrecke dann auch noch durch eine Gegend mit hoher Kriminalitätsrate kann man schon Bedenken haben, vorallem wenn es dunkel ist.

Ich habe mich bisher nicht bedroht gefühlt, muss dazu allerdings auch anmerken das ich einmal als Mann nicht im Visier von Vergewaltigern bin, nicht am späten Abend laufe und auch stets versuche Leuten die mir nicht “geheuer” sind weit auszuweichen. Das musste ich bisher aber nur ganz selten tun, die meiste Angst haben mir bisher beim Laufen Knallkörper gemacht.

Bisher bin ich beim Laufen höchstens frech angesprochen worden von Leuten die beispielsweise Bier in der Hand hatten und am Weg herumstanden und so mancher blöder Spruch kam von Jugendlichen, aber niemals bestand da wirklich eine Gefahr.

Eine Möglichkeit dem Risiko eines Überfalls oder Angriffs vorzubeugen ist möglichst regelmäßig in einer Gruppe zu laufen. Das ist erheblich sicherer als alleine unterwegs zu sein. Jedoch muss man da immer eine Gruppe finden und es muss auch zeitlich immer klappen.

Wenn das Risiko auch mitläuft, eine Panik bekomme ich davon nicht. So werde ich einfach wie bisher weiterlaufen und weiter gemütlich und vergnügt radfahren.

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01 Jan 2009

Willkommen 2009

Geschrieben von Bernd um 16:30 Uhr

Feuerwerk am 1. Januar 2009

Mit einem bunten Feuerwerk wurde das neue Jahr begrüßt. Das Bild entstand heute kurz nach 0 Uhr. Ein Blick aus dem Fenster aufgenommen mit Selbstauslöser.

Jetzt bin ich darauf gespannt was das neue Jahr bringen wird. Werde ich meine (bescheidenen) Ziele erreichen? Was wird noch geschehen, wird es ein erfolgreiches Jahr oder werde ich Reinfälle erleben? In die Zukunft kann ich nicht schauen, darum lasse ich mich einfach überraschen.

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01 Jan 2009

Neujahr

Geschrieben von Bernd um 0:00 Uhr

Das alte Jahr vergangen ist.

Das alte Jahr vergangen ist,
Das neue Jahr beginnt.
Wir danken Gott zu dieser Frist,
Wohl uns, daß wir noch sind!

Wir sehn auf’s alte Jahr zurück,
Und haben neuen Muth:
Ein neues Jahr, ein neues Glück!
Die Zeit ist immer gut.

Ja, keine Zeit war jemals schlecht:
In jeder lebet fort
Gefühl für Wahrheit, Ehr’ und Recht
Und für ein freies Wort.
Hinweg mit allem Weh und Ach!
Hinweg mit allem Leid!
Wir selbst sind Glück und Ungemach,
Wir selber sind die Zeit.

Und machen wir uns froh und gut,
Ist froh und gut die Zeit,
Und giebt uns Kraft und frohen Muth
Bei jedem neuen Leid.
Und was einmal die Zeit gebracht,
Das nimmt sie wieder hin –
Drum haben wir bei Tag und Nacht
Auch immer frohen Sinn.

Und weil die Zeit nur vorwärts will,
So schreiten vorwärts wir;
Die Zeit gebeut, nie stehn wir still,
Wir schreiten fort mit ihr.
Ein neues Jahr, ein neues Glück!

Wir ziehen froh hinein,
Denn vorwärts! vorwärts! nie zurück!
Soll unsre Losung sein.

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

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31 Dez 2008

Silvester ohne Schmerzen

Geschrieben von Bernd um 18:00 Uhr

Der letzte Tag des Jahres, benannt nach Papst Silvester I. begann zwar für mich mit Schmerzen aber er besteht doch nicht nur daraus. Die Schmerzen sind schon längst verschwunden.

Per Google fand jemand auf diese Seite weil er nach Silvester und Scherzen suchte. Es ist in der Tat ein Tag an dem viel gescherzt wird. Das Fernsehprogramm ist beispielsweise voll mit Sketchsendungen und der am häufigsten wiederholten Sendung der Welt dem “Dinner for One“, zudem werden heute viele Leute das neue Jahr feiernd begrüßen. Draußen wird auch schon fleißig geknallt. Ich selber knalle nicht, überlasse das den anderen Leuten. Für mich ist es ein Tag wie jeder andere auch und das Knallen mag ich sowieso nicht. Wenn dann das neue Jahr beginnt schaue ich mir dann das Feuerwerk aus dem Fenster an. Allerdings rechne ich auch heute damit das man nicht viel sehen wird so wie im letzten Jahr, denn der Wind ist sehr schwach und so wird wohl wieder der “Nebel” von den Feuerwerkskörpern die Sicht verdecken und auch nicht gerade für angenehme Luft draußen sorgen.

Das neue Jahr hat schon heute Vormittag um 11 Uhr angefangen, auf dem Caroline-Atoll. Jetzt um 18 Uhr, beginnt das neue Jahr gerade in Thailand und Vietnam. Aber hier ist es dann auch bald soweit.

Morgen am Neujahrstag wollte ich, sofern nicht Glatteis es verhindert mit dem Rad am Vormittag meine Neujahrstour machen.

Auch an dieser Stelle nochmal, allen ein frohes, erfolgreiches und vorallem auch friedliches neues Jahr!

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