Heute war der Arbeitstag kürzer, so konnte ich heute Nachmittag eine Stunde früher zum Schwimmen fahren. Ich wollte es immer schon mal ausprobieren wie es am ganz frühen Nachmittag ist, was um die Zeit so nach 13:30 Uhr im Hallenbad so los ist.
Als ich in den Umkleidebereich gekommen war, da waren dort wohl noch einige Schüler die sich angezogen hatten, das Bad wird bis zum Mittag auch von Schulen genutzt. Entsprechend laut war es und es war ständig “ey” und “Digger” zu hören, was lernen die überhaupt in der Schule? Ich hatte schon gedacht das fängt ja prima an, mal sehen was mich im Becken erwartet.
Im Becken war es allerdings ruhig, denn die Schüler waren wirklich alle schon draußen und beim Anziehen. Es war recht viel Platz im Becken denn so viele Leute waren nicht da. Eine ältere Dame war allerdings ein besonderer Fall. Die hatte stets zwischen Brustschwimmen und Rückenschwimmen gewechselt und kam mir immer mal wieder in die Quere. Sie schwamm immer da wo ich auch schwimmen wollte oder in der Nähe, so musste ich immer versuchen auszuweichen.
Als ich dann nach einer Stunde raus ging, ging sie auch raus. Da hatte ich mich fast erschrocken als ich ihre Beine gesehen hatte. An den Beinen hingen richtig dicke Fettpolster mit Narben, die Fettpolster wackelten förmlich. So möchte ich nicht aussehen, auch wenn Fett oben schwimmt und so vielleicht für Auftrieb beim Schwimmen sorgt. Ich stelle es mir grausam vor, wenn ich solche Beine hätte.
Es war sonst eine ruhige Stunde Schwimmen. So früh wie heute wird es aber selten klappen. Meistens wird es mindestens eine Stunde später sein, in der ich zum Schwimmen kommen werde.
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Tja, mit Sicherheit gefallen ihr ihre Beine auch nicht. Wer weiß, vielleicht zeichnet eine Krankheit dafür verantwortlich. Aber, daß sie im Schwimmbad ist und sich entsprechend bewegt und aktiv für sich etwas macht, ist einfach nur toll und verdient höchste Anerkennung.
Deine Rotzlöffel hingegen, finde ich fast schon amüsant. Wenn ich die gesehen und vor allem gehört hätte, hätte ich laut losgelacht. Bei Dir gibt es eine Menge Goldgräber, wie mir scheint.
Ein schönes Wochenende, Bernd!
@Marcus
Stimmt, das sie am schwimmen war, das war für mich auch höchst anerkennenswert. Ich wünsche mir allerdings nur das mir so etwas später einmal erspart bleibt, das ich beispielsweise die Krankheit die zu so etwas führt nicht bekomme.
Was die “Rotzlöffel” betrifft, da traue ich mir das laute Lachen nicht zu, die können ziemlich aggressiv sein und es gibt heute keine Hemmschwellen mehr.
Das kann man nur hoffen! Ganz bitter ist es, wenn man sich ändern will und auf Grund einer Krankheit nicht kann. Die Gesundheit ist wirklich das höchste Gut, möge sie uns (möglichst lang) erhalten bleiben.
Du hast Recht, es ist weiser sich nicht mit denen anzulegen. Mir kommt die Weisheit manchmal abhanden, doch konnte ich meine bisherigen Auseinandersetzungen mit Jugendlichen für mich entscheiden. Aber ich kann auch recht ungemütlich werden, wenn es gegen mein Gerechtigkeitsempfinden geht.
@Marcus
Die Gesundheit ist das höchste Gut und das Erhalten der Gesundheit ist einer der Hauptgründe dafür sich zu bewegen.
Ich habe da schon einiges erlebt, schon deshalb bin ich sehr vorsichtig und nehme auch beim Laufen mal einen Umweg in Kauf wenn auf meinem Weg welche von denen herum lungern.
Was die Kinder in der Schule lernen, will ich ehrlich gesagt gar nicht genau wissen
Sei froh, dass Du die Frau erst danach gesehen hast. Ich kann mir vorstellen, Du hättest Dich nicht auf Dein Schwimmtraining konzentrieren können.
@Michi
Auch wenn ich die Dame schon vorher gesehen hätte, auf das Schwimmen hätte das keinen Einfluss gehabt.