Die ersten zwei Monate dieses Jahres sind schon wieder zu Ende. Ich habe in diesen zwei Monaten bis heute 0 Kilometer mit dem Rad zurückgelegt. Damit das Rad nicht noch ganz einrostet, war ich richtig froh als heute endlich die lang erwartete Gelegenheit für eine Runde mit dem Rad da war, die erste Runde in diesem Jahr, am letzten Tag im Februar.
Ich konnte heute die Frage beantworten, ob zwei Monate Pause auf dem Rad negative Auswirkungen hatten. Schließlich waren es zwei Monate in denen nichts ging. Beim Laufen hatte ich ja schon festgestellt, das es keine Auswirkungen gab, worüber ich sehr erfreut war. Heute habe ich dann festgestellt das es auch auf dem Rad keine Auswirkungen hatte. Die Pause war auch da eine Zwangs-Regeneration.
Es ging heute ganz vorsichtig stadteinwärts hauptsächlich entlang von Hauptstraßen. Ich wollte kein Risiko eingehen. Wege durch Grünanlagen waren nicht in Frage gekommen, denn die sind immer noch vom Eis und Schneematsch bedeckt. Entlang der Straßen waren die Wege aber weitestgehend frei und in der Innenstadt waren auch die Nebenstraßen frei. Allerdings waren die Wege sehr dreckig, von dem Streumaterial und dem jetzt wieder zu Tage getretenen Müll vom Jahreswechsel, der unter dem Schnee verdeckt war.
Diese erste Runde mit dem Rad heute, das war auch die Gelegenheit den Forerunner beim Radfahren auszuprobieren und die erste Tour damit zu erfassen. Ich habe die Kilometeranzeige vom Forerunner mit der vom Radkilometerzähler verglichen. Der Radcomputer ist ziemlich genau eingestellt, was ich schon bei mehreren Fahrten entlang von Landstraßen anhand der weißen Kilometerschilder festgestellt hatte. Der Forerunner zeigte deutlich weniger an als der Radkilometerzähler. Am Ende der Tour stand eine Differenz von 720 Metern. Fast einen dreiviertel-Kilometer zeigte der Forerunner somit weniger an. Das würde bedeuten, das ich bei meinem gestrigen 10 Kilometer-Lauf noch einiges dazu zählen müsste um auf die richtige Streckenlänge zu kommen. So war ich gestern vielleicht 10,5 Kilometer gelaufen statt 10,1 km. Ich werde daher bei der Länge meiner Touren jetzt den Wert vom Radkilometerzähler nehmen und mit dem Forerunner die Tour dokumentieren. Es ist einfach schön wenn man seinen Weg hinterher auf der Karte betrachten kann.
Es war jedenfalls eine schöne Tour, nach der langen Wartezeit konnte es ja auch nur schön werden.
Vormittagstour am Sonntag
Distanz : 25,87 km (Forerunner: 25,15 km ?)
Zeit: 1:35:37
Ø: 16,23 km/h
Kilometerschnitt “Pace”: 3:42 Minuten pro km
Temperatur: 4 °C
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Wenn Du viele Kurven fährst, ist die GPS-gemessene Strecke kürzer, weil nicht der genaue Kurvenradius gemessen wird, sondern (kürzere) gerade Linien zwischen den Aufzeichnungsintervallen. Auf geraden Strecken dürfte die GPS-Aufzeichnung dagegen sehr genau sein.
@bbbaschtl
Ja das ist eine gute Erklärung. Längere gerade Strecken habe ich hier leider nicht und so muss ich viele Kurven fahren.
Mist! Das gleiche wie bbbaschtl wollte ich dir auch sagen!! Ich nehme also nur die GPS-Daten, habe auch keine anderen
Aber schön das du mal wieder Radeln konntest!!
@Ralph
Ich habe mich da gestern nach der langen Pause sehr gefreut. Da meine Strecken stets kurvenreich sind, werde ich für die Streckenlänge den Radkilometerzähler nehmen und mit dem GPS die Strecke dokumentieren.
Na fein, nun ist also auch das Radfahren wieder möglich, wenn auch nur auf ausgewählten Strecken. Jetzt noch den für diese Woche angekündigten Kälteeinbruch heil überstehen, dann ist endgültig Frühling!
Die Abweichungen zwischen FR und Radtacho sind natürlich happig – ich wusste nicht, dass Kurven so viel ausmachen. Im Zweifelsfall hätte ich mich auf GPS verlassen – scheinbar zu Unrecht, die die Kommentare von bbbaschtl und Ralph zeigen. Wieder was gelernt, dankeschön!
LG,
Anne
@Anne
Das die Kurven so viel ausmachen, darauf war ich erst einmal nicht gekommen. Es ist für mich jedoch eine schlüssige Erklärung für die Abweichungen. Bisher geht Laufen und Radfahren immer noch auf ausgewählten Strecken. Die Wege in Grünanlagen sind immer noch vereist. Da freue ich mich schon darauf, wenn die frei sind. Dann folgt ein wunderschöner lauf auf den dann weichen matschigen Wegen.