Ein kleiner Montage-Krimi

Ich habe praktisch auf jeder Tour die Kamera dabei, denn Bilder gehören für mich zu einer Tour irgendwie dazu. Damit die Kamera schnell zur Hand ist, habe ich sie bisher immer in einer Jackentasche gehabt.

Jetzt habe ich mir beim Rose-Versand eine Lenkertasche besorgt, zusammen mit einem dazu passendem Halter, dem “Klick-fix” Lenkeradapter von Rixen und Kaul. Die als einfach beschriebene Montage des Lenkeradapters war für mich allerdings nicht so einfach. Ich bin handwerklich nicht so geschickt und so brauchte ich für die Montage über 2 Stunden :roll: . Am kniffligsten war für mich das Anbringen des kleinen Drahtseils mit dem der Adapter am Lenker festgehalten wird. Das Seil muss durch Öffnungen im Gehäuse des Adapters durch zwei Sechskantnippel gezogen werden die ein Loch zum Durchziehen haben. Dabei fielen die Nippel gerne heraus und ich musste die kleinen Teile dann erst einmal auf dem Boden wiederfinden.

Die Montage des Lenker-Adapters setzt vorhandenes Werkzeug voraus. Das Drahtseil wird beispielsweise in den beiden Sechskantnippeln mit einer Schraube befestigt, welche in die Sechskantnippel hinein gedreht wird. Dafür braucht man einen passenden Inbusschlüssel. Zufällig hatte ich einen passenden zur Hand. Die Bügel zum Anbringen des Adapters am Lenkerrohr werden mit vier Schrauben befestigt.

Ich hatte es aber letztendlich geschafft. Der kleine Montage-Krimi hatte ein glückliches Ende. Die Tasche war am Lenker. Ist der Adapter erst einmal montiert, ist es kinderleicht dort die Tasche anzubringen und wieder abzunehmen. In die Tasche passt die Kamera prima hinein. Bei meiner nächsten Runde werde ich nun mal das Fahren mit Lenkertasche ausprobieren. Ich bin dann nicht mehr darauf angewiesen Jacken zu tragen die vorne Taschen haben.

Übrigens, wenn mir das schon recht schwer fällt dann ist klar das ich Reparaturen am Rad den Profischraubern in der Werkstatt überlasse, auch wenn das etwas kostet.

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10 Antworten auf Ein kleiner Montage-Krimi

  1. Hannes sagt:

    Manchmal sind das unnötige, ätzende Aufgaben. Man will doch eigentlich nur genüsslich unterwegs sein. Hoffentlich benötigt dein Rad so schnell keine Reparatur ;)

    • Bernd sagt:

      @Hannes
      Ich hatte gedacht das geht einfacher und ist schneller fertig. Das ich dann über 2 Stunden Arbeit hatte, damit hatte ich nicht gerechnet. Ich hoffe auch das ich so lange wie möglich ohne Reparaturen auskomme.

  2. bo58 sagt:

    Mit Bedienungs- und Montageanleitungen ist das ja immer wieder so eine Sache… Schön dass es schliesslich geklappt hat und dir künftig nützlich sein wird.

    • Bernd sagt:

      @bo58
      Ich war am Schluss auch froh, das es geklappt hat. Bei meiner nächsten Runde werde ich dann das Fahren mit Lenkertasche ausprobieren.

  3. Ralph sagt:

    Manchmal, oder besser gesagt meistens, sind die Reparaturen einfacher als so ein Fummelkram :-)

    • Bernd sagt:

      @Ralph
      Es mag sein das Reparaturen oft einfach sind. Vielleicht kann ich auch das Eine oder Andere selber machen. Nur wenn es sich um Dinge handelt wo ein Fehler Auswirkungen auf die Sicherheit hätte, dann lasse ich die Finger davon. Solche Dinge wie Aus- und Einbau von Rädern traue ich mir nicht zu.

  4. Evchen sagt:

    Ui, Bernd kauft sich “Schnickschnack”. ;-) Ich wäre mit sowas total überfordert und würde wahrscheinlich irgendwann aufgeben.
    Aber Du beißt Dich da durch, auch wenn es länger dauert (Na und?) und das Teil sitzt nachher. *daumenhoch*

    • Bernd sagt:

      @Evchen
      Ich wollte das auf jeden Fall haben und da stand für mich fest das ich es durchziehen muss. Da wollte ich nicht aufgeben.

  5. So etwas kann aber auch friemelig sein und raubt mir den letzten Nerv – zwei Stunden hätte ich nicht geschafft, das Ding würde bei mir in der Ecke liegen und ich maulend auf dem Sofa sitzen ;)

    • Bernd sagt:

      @Julia
      Ich hatte mir vorgenommen das zu Ende zu bringen, auch wenn es lange dauert weil ich das unbedingt haben wollte. Daher war ich dann froh das ich es am Ende auch hinbekommen hatte.