Es ist bereits bemerkt worden das meine Runden mit dem Rad immer größer oder länger werden. Wenn man die auf meinen Touren zurückgelegten Wege als Laufstrecke nehmen würde, dann würde die eine oder andere dieser Strecken die Bezeichnung “Ultra” tragen. Denn es waren zuletzt einige Touren länger als 45 km und auch länger als 50 km.
Man könnte den Eindruck bekommen, das geht immer so weiter und irgendwann wird dann eine so eine Tour, die ohne Pause auskommt, mal 100 km lang sein. Da kann ich beruhigen, das wird nicht kommen schon weil es wohl doch zu viel für mich sein wird und weil solche Touren dann auch zu viel Zeit beanspruchen würden, bei meinem Tempo im Durchschnitt meistens weniger als 20 km/h würde es einfach zu lange dauern. Meine Touren werden weiterhin normal so zwischen 35 und 45 km Länge haben und können auch mal kürzer sein, somit sind Touren von 50 oder mehr Kilometern nicht selbstverständlich. Touren von 50 km und mehr mache ich auch nur wenn wirklich alles stimmt, vom Wetter angefangen bis zu Lust und Laune.
Mit dem Rad lege ich also ohne große Probleme und in einen Schwung ohne Pause Distanzen zurück die einem Marathon oder mehr entsprechen. Solche Strecken zu laufen ist für mich tabu. Fürs Laufen gibt es bei mir eine strenge Begrenzung auf maximal 12 km pro Lauf und maximal 3x Laufen pro Woche. Beim Radfahren gibt es keine Begrenzungen. Ich habe Bedenken das ich mich körperlich überfordere wenn ich mehr laufen würde. Auf dem Rad gibt es alle diese Bedenken nicht, auch weil ich auf dem Rad viele Probleme die ich beim Laufen habe nicht kenne. So ist Radfahren auch mit Beinschmerzen möglich und auch im Sommer bei 30° und somit viel regelmäßiger als Laufen. Deshalb steht für mich das Laufen auch hinter dem Radfahren an zweiter Stelle. Somit werde ich nie “der typische Läufer” sein.
Wenn ich mir auch beim Radfahren keine Beschränkungen auferlegt habe und die eine oder andere Ultra-Distanz mit dem Rad zurücklege, so lege ich keinen Wert auf Geschwindigkeit. Ja auch meine durchschnittliche Geschwindigkeit hat etwas zugenommen, ein gezieltes Tempo-Training gibt es bei mir nicht. Es geht nicht um Leistung und somit auch nicht um größtmögliche Geschwindigkeit.
Also kurz gesagt ich werde Ultra radeln aber niemals Ultra laufen.
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Bernd, ein jeder nach seinem Gusto! Du hast für Dich Deinen Weg gefunden und Du ziehst es so für Dich durch, dass Du Spaß hast und Dich nicht überforderst. Nicht jeder, der läuft oder radelt, muss ein Geschwindigkeitsjäger sein.
Auch ich für mich weiß, dass ich kein kenianisches Laufwunder bin und freue mich über die Zeiten, die mein Körper mir erlaubt. Und es wird immer ganz viele Läufer geben, die schneller sind als ich – und das ist ok für mich.
@Feuerpferdle
Ich freue mich auch über das was die Natur mir erlaubt. Es soll Spaß machen und das tut es nur wenn es nicht zu viel ist.
Für morgen drücke ich Dir die Daumen.
Freizeit kann für uns alle eine Quelle der Erholung sein, jeder von uns findet seinen Weg,der eine liegt gerne auf der Couch und macht nichts, der andere spielt Fußball, der dritte schwimmt, der vierte fährt mit dem Rad und mancher, so wie ich, läuft Ultra, jedem das Seine, so wie er möchte, ist doch gut so, ich würde auch nie eine Fußballerin oder Boxerin werden wollen, andere ja !
Viel Freude bei allem, was du tust !
@ultraistgut
Ich habe viel Freude daran was ich tue, sonst würde ich hier auch nicht davon schreiben. Es stimmt jeder geht seinen Weg und es wäre schlimm wenn man gezwungen wäre einen anderen Weg zu gehen und keinerlei Freude daran hätte.
Bernd, soweit ich das beurteilen kann, lässt Du Dich in keine Schublade stecken, also versuch es erst gar nicht
Ich finde es toll, wie Du in einer Regelmässigkeit Deine Radkilometer runterspulst, das schaff ich leider nicht.
Salut und weiter so
@Christian
In eine Schublade möchte ich mich auch nicht packen, da wäre es mir viel zu eng drinnen.
Hauptsache Du hast Freude an der ganzen Sache.
Das ist einzig und alleine dass was zählt!
@Gerd
Die Freude ist das Wichtigste und die habe ich.