In den letzten Tage kamen bei mir eigenwillige englischsprachige Kommentare an die auf dem ersten Blick nicht als Spam zu erkennen waren. Es handelte sich nämlich um recht freundliche Bemerkungen zu meinen Artikeln. Einer fragte sogar ob ich ein professioneller Journalist wäre.
Die Kommentare kamen herein über die IP 213.212.251.83, wie ich herausgefunden habe ein Proxy in Ägypten (Kairo) und 157.100.50.179 ebenfalls ein Proxy in Ecuador (Quito) und wurden korrekt als Spam aussortiert. Es war als Homepage stets eine Seite angegeben auf der irgendwas zum Kauf angeboten wurde, wie beispielsweise Pillen. Mittels solcher Proxys kann die wahre Herkunft eines Kommentierenden verschleiert werden. Der kann von überall her kommen.
Falls ihr Kommentare von diesen IP’s bekommt, löschen! Wenn ihr die Möglichkeit habt, dann könnt ihr diese IP-Adressen per .htaccess aussperren.
Keine ähnlichen Beiträge.














Das ist ja der Hammer, auf was für Ideen die Spammer so kommen… Wird bei mir gnadenlos ins Nirwana geschickt…
@Feuerpferdle
Das sind alles Versuche die Filter zu umgehen, einfach dreist. Die schicke ich jetzt ja auch immer ins Nirwana.
Mein Vorteil ist ja weiterhin, dass ich kein WordPress nutze. Daher gibt es kaum Bots, die meine Kommentarfelder findne =)
@Hannes
Wenn man sich seinen Blog selber programmieren kann, dann hat man einen großen Vorteil. Das können allerdings nur die wenigsten und einer wie ich ist dann auf WordPress angewiesen. Dann muss man damit leben.
Das hatte ich auch schon!!! Bin zwar nicht so ein IT-Fuchs, dass ich anhand der IPs feststellen könnte, woher der Kommentar kommt, aber der kommerzielle Hintergrund der verlinkten homepage war mir sofort klar. Da hatte ich am 15.4. einen Carlos, der brav kommentiert hat und dann einen kaufhausartigen Link beigefügt hat. Kommentar habe ich gelassen, Link habe ich gelöscht
Carlos dachte dann wohl, das sei ein technsicher bug und hat’s am 17.4. nochmal versucht – habe wieder den Link rausgelöscht. Seit dem ist unser Kontakt abgerissen 
Das ist wie bei dieser “Mach’s grün” Aktion von KaufDa – man ist als Blogger schon sehr interessant, weil über unsere Kommentare Werbung und andere Ideen prima promoted werden können.
Aber wir passen ja auf, oder ??
@Christine
Ich habe die Kommentare auch zuerst durchgelassen und dann den Link entfernt, aber nachdem da immer wieder was gekommen war mit anderen Namen aber gleicher E-Mailadresse hatte ich die gelöscht.
Ja, lästig so etwas aber das mit den IP-Nummern hätte ich wohl nicht rausbekommen.
@Blumenmond
Das mit den IP-Adressen geht hier eigentlich ganz einfach. Ich nehme jetzt mal Deinen Kommentar als Beispiel:
Dein Kommentar kam von IP 77.180.194.49
$ whois 77.180.194.49This is the RIPE Database query service.
The objects are in RPSL format.
%
The RIPE Database is subject to Terms and Conditions.
See http://www.ripe.net/db/support/db-terms-conditions.pdf
%
Note: This output has been filtered.
To receive output for a database update, use the "-B" flag.
%
Information related to '77.180.0.0 - 77.180.255.255'
%
inetnum: 77.180.0.0 - 77.180.255.255
netname: ONEANDONE-DSL
descr: 1&1 Internet AG
descr: NCC#2006071591
country: DE
admin-c: UI-RIPE
tech-c: UI-RIPE
remarks: in case of abuse or spam, please mailto: xxx@xxx
rev-srv: nsa.schlund.de
rev-srv: nsa2.schlund.de
rev-srv: ns.ripe.net
status: ASSIGNED PA
mnt-by: SCHLUND-MNT
source: RIPE # Filtered
%
role: Schlund NCC
address: 1&1 Internet AG
address: Brauerstrasse 48
address: D-76135 Karlsruhe
address: Germany ...
Dein Kommentar kam demnach aus Deutschland über 1&1 DSL hier an.
Ich könnte da ja nun wieder anfangen mich aufregen … aber lohnt sich ja eh nicht. Ich finde sowas einfach nur blöd!
@Julia
Aufregen braucht man sich darüber nicht, ich lösche die Dinger jetzt einfach.