Wärmefrust am Ostermontag

Heute stand bei mir ein Lauf auf dem Programm. Da in den letzten Tagen der Frühling hier seine ganze Kraft entfaltet hat, es schon fast frühsommerlich war, kam es für mich nur in Frage bereits vormittags zu laufen. Am Nachmittag, erst recht am späten Nachmittag ist es hier meistens am Wärmsten während es am Vormittag noch kühler ist.

So wie auch an den vergangenen Tagen schien heute Vormittag die Sonne. Ich bin los gelaufen und nicht richtig in Gange gekommen. Das Laufen habe ich daher auch nur etwa 1 km durchgehalten, dann hatte ich mich in der Sonne bereits so aufgeheizt das ich mich nicht mehr wohl gefühlt habe. Dabei war es noch nicht richtig warm und schon sind die Probleme wieder da. Leider muss ich jetzt befürchten das bereits heute wieder die Zeit vom Jahr angefangen hat, wo ich nur noch wenig und unregelmäßig laufen werde. Dann werde ich auf Alternativen (Radfahren, Walken) umsteigen. Für mich ist das keine Katastrophe denn wie es im Blog-Titel heißt ist dies hier das offene Tagebuch eines laufenden Genussradlers. Das sagt schon, das Laufen steht am zweiter Stelle, erst kommt das Radeln mit Genuss. Das ist auch bei höheren Temperaturen noch möglich. Mit dem Rad war ich beispielsweise im letzten Jahr im Sommer an einen sehr warmen Tag vormittags unterwegs gewesen. Der tolle Lauf am vergangenen Mittwoch bei 15 Grad gelang nur deshalb so gut, weil es an dem Tag geregnet hatte. In der prallen Sonne hätte es nicht so geklappt.

Daher kann ich auch sagen, dass ich nie die Strecken laufen werde, die ich auf meinen Radtouren zurücklege. Es sind 12 km das Maximum pro Lauf. Für Versuche mehr und länger zu laufen habe ich bisher immer mit Schmerzen bezahlt und wenn ich jetzt wieder bis auf den (Spät)-Herbst warten muss, bis es wieder mit dem Laufen richtig geht, dann ist ein Training auf längere Strecken gar nicht möglich. Da kann man nicht ständig aussetzen. Im letzten Jahr bin ich beispielsweise von August bis Oktober fast überhaupt nicht gelaufen.

So wurde aus dem Lauf eine Walk-Einheit auf der als kleines Mittelchen gegen den Wärme-Frust schöne Fotos entstanden sind.

Dies ist ein Blick auf den Farmsener Kupferteich von der Stelle wo die Berner-Au dort hineinfließt. Meine Laufstrecke führt daran vorbei.

Hier nun ein Blick auf die Berner Au dort an der Stelle wo sie in den Kupferteich fließt.

Montagsrunde 16. KW 2009

Distanz : 5 km
Zeit: 45 Minuten
Durchschnittsgeschwindigkeit: 6,67 km/h
Kilometerschnitt “Pace”: 9:00 Minuten
Temperatur: 12 °C

Diesen Artikel weiterleiten: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Webnews
  • Digg
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit
  • Ask
  • Bloglines
  • blogmarks
  • Google Bookmarks
  • Linkarchiv
  • Linkarena
  • Technorati

Ähnliche Beiträge:

  1. Grauer Februarsonntag Heute war wieder so ein richtiger grauer Tag im Februar....
  2. Samstagstour ins Grüne Gestern stand bei mir Laufen auf dem Programm. Jedoch hatte...
  3. Samstagsrunde diesmal mit dem Rad Leider begann es wieder weh zu tun, am linken Bein...
  4. Montagstour bei grauem Himmel Nachdem ich gestern morgen mal wieder mit Halsweh aufgewacht bin,...
Dieser Beitrag wurde unter Foto, Touren veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

9 Antworten auf Wärmefrust am Ostermontag

  1. Ralph sagt:

    Es muss ja nicht MEHR und/oder LÄNGER sein, sondern
    so, das das Allgemeinbefinden super ist :D
    Schon mal an “Nachtlaufen” gedacht??
    so long

    • Bernd sagt:

      @Ralph
      Ich kann mir Nachtlaufen nur schwer vorstellen, bin in der Nacht lieber im Bett. :smile:
      Allerdings bin ich schon einige male früher morgens gelaufen, so gegen 6 Uhr ging es dann los. Hier ist es im Sommer meistens morgens am kühlsten.

  2. Anett sagt:

    So unterschiedlich sind die Menschen. Ich fange jetzt erst ganz langsam an in Form zu kommen. Ich freu mich auf warme Sonnenläufe, unterbrochen von Badeeinheiten. Je wärmer umso besser fühle ich mich. Am Ende des Sommers erreiche ich dann meine Höchstform.
    Schade, das es bei dir nicht so läuft…aber Radeln ist auch was Feines.

  3. Thestral sagt:

    So hat jeder zu kämpfen. Du gegen die Wärme, andere gegen die Pollen. Und trotzdem sind wir im Gegensatz zu vielen anderen Menschen draußen in der Natur! Von daher: nehmen wir es, wie es kommt und freuen uns über das jeden Tag neue Geschenk, die Natur erleben zu dürfen.
    lG
    Ralph

    • Bernd sagt:

      @Thestral
      Stimmt, wir sind draußen. Im Sommer kommt bei mir dann noch der Kampf mit den Gräserpollen dazu.

      @Hannes
      Das ist für mich auch nicht tragisch. Es ist ein guter Ersatz für das Laufen. In die Gegenden wo ich jetzt mit dem Rad unterwegs bin, würde ich sonst nicht kommen.

  4. Hannes sagt:

    Ich denke mir immer (wenn es um den Genuss geht): Hauptsache Bewegung. Die Freuden der Natur erhält man so oder so, ob laufend oder radelnd. Und auf dem Rad hält auch noch länger durch und sieht mehr von der Welt – daher ist es wirklich nicht tragisch, wenn du dann wieder umsteigst ;)

  5. Simon sagt:

    So geht es mir beim Laufen auch meistens. Schaffe nicht allzuviel km weil mir dann auch alles weh tut.

    Deswegen fahre ich mehr Rad. Damit komme ich besser klar.
    Bin an den warmen Ostertagen einiges gefahren:)

  6. Lieber Bernd, ich finde Du hast eine ganz tolle Einstellung, Du stellt das Genießen an die erste Stelle und richtest den Rest danach ein, das finde ich klasse zumal es bei Dir nicht erzwungen sondern einfach nur ehrlich und zufrieden anhört.
    Ich wünsche Dir das sich Dein Körper etwas mehr an die Temperaturen gewöhnen wird und so das ein oder andere Läufchen doch noch möglich sein wird …

    • Bernd sagt:

      @pienznäschen
      Das eine oder andere Läufchen ist sicher möglich. Nur werden es dann wirklich “Läufchen” sein.

      @Simon
      Ich war Ostern auch hauptsächlich mit dem Rad unterwegs und gestern wäre mir Laufen sehr schwer gefallen bei 24 Grad.